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Neue Trends bei Funktion und Design

Für das Objektgeschäft hat Prinz das neue Randfugenprofil „718“ eingeführt, mit dem breite Randfugen, z.B. beim Einsatz von Mineralfaser-Dämmstreifen, überdeckt werden und das einen soliden Untergrund für jeden Bodenbelag schafft. Bisher konnte man diese Fugen nicht überdecken, und Spachtelmassen und Klebstoffe fanden keinen Halt. Jetzt versinken textile und elastische Bodenbeläge nicht mehr in der Randfuge, Möbelstücke können bis dicht an die Wand platziert werden. Die Kundenresonanz auf diese Innovation ist so groß, dass Prinz das „Profil 718“ zusätzlich zur bisherigen 3,0 mm-Aufbauhöhe auch für 4,5 und 6,0 mm Aufbauhöhen anbieten wird.

Für Dehnfugen hat Prinz als Alternative zu EPDM- oder silikonbasierten Profilen ein neues System entwickelt, bei dem Dehnfugenstreifen in die eingespachtelten Basisprofile eingeclipst werden. Anders als herkömmliche Dehnfugenprofile ist es nicht vormontiert, sondern wird auf der Baustelle bedarfsgerecht verarbeitet. Es besteht aus einem universellen Basisprofil bis 6 mm Aufbauhöhe und zwei darauf abgestimmten Dehnfugenstreifen für Belagstärken bis 4 mm bzw. bis 6 mm. Die Dehnfugenstreifen bestehen aus einem koextrudierten Hart- und Weich-PVC. Eine sichere, dauerhafte Verankerung im Basisprofil garantiert nach eigenen Angaben der Unterbau aus Hart-PVC. Der obere Teil aus Weich-PVC sorgt für die notwendige Elastizität bei Stauch- und Dehnbewegungen. Spannungen aus dem Untergrund werden aufgenommen, ohne dass der Dehnfugenstreifen reißt oder sich vom Profil löst. Er ist standardmäßig in vier Farben erhältlich und kann bei Bedarf in der Farbe des Bodenbelags hergestellt werden.

Der PVC-Dichtstreifen lässt laut Hersteller die materialbedingten Nachteile von EPDM und Silikon vergessen und bietet zusätzlich die Möglichkeit, den Dehnfugenstreifen bei Bedarf nachträglich auszuwechseln. Für den Handwerker bedeutet es eine geringere Typenvielfalt, geringere Lagerhaltung und Universalität auf jeder Baustelle. Auf vielfachen Kundenwunsch bietet Prinz das Basisprofil zukünftig zusätzlich mit einem 45 mm breiten Schenkel an, der eine sichere Auflage auf Untergründen gewährleistet, die in der oberen Randzone noch verfestigt werden müssen.

Für das Verlegen von Designbelägen auf der Treppe hat der Hersteller aus Goch am Niederrhein künftig die neue Lösung „Design Step“ im Sortiment, mit der sich LVT-Click- und Loose-Lay-Beläge nicht nur in der Fläche, sondern dekorgleich auch auf Treppen aufbringen lassen, mit oder ohne belegte Setzstufe. Hierzu hat Prinz ein nach eigenen Angaben einzigartiges Treppenkantensystem entwickelt, bei dem das Basisprofil die Drehmomentkräfte auf der Treppenkante aufnimmt, und das mit nur 18,5 x 18,5 mm Sichtfläche, bei der das filigrane Oberprofil geschraubt oder geclipst werden kann.

Speziell zur Renovierung von alten, unansehnlich gewordenen Fliesensockeln wurde die Reno-Sockelleiste „Nr. 370" entwickelt. Diese wird bis zu einer Tiefe von 11 mm einfach, schnell und sauber kaschiert. Aus dem Dryback-Belag wird ein Streifen in passender Höhe zugeschnitten und auf der Vorderseite des Profils eingeklebt. So verspricht Prinz ohne großen Aufwand eine attraktive, dekorgleiche Sockelleiste. Das zeitaufwändige Abschlagen der alten Riemchen entfällt.

bwd, Ausgabe 1, Januar 2021

06. Januar 2021, 16:53
Dehnfugensystem Nr. 778

Die Dehnfugen mit auswechselbarem Dehnfugenstreifen bestehen aus ei­nem universellen Basisprofil bis 6 mm Aufbauhöhe und zwei darauf abge­stimmten Dehnfugenstreifen für Belagstärken bis 4 mm bzw. bis 6 mm.

Design-Step Nr. 330

Prinz hat ein Treppenkantensystem entwickelt, bei dem das Basisprofil die Drehmomentkräfte auf der Treppenkante aufnimmt. Das Oberprofil kann geschraubt oder geclipst werden.

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